Figurenspieler / Musiker

Shows

2020

16.10 | 21 Uhr
Sloe Paul - Feelings Tour || Pierre Grasse, Halle
17.10 | 21 Uhr
Sloe Paul - Feelings Tour || Roter Stern, Hannover
18.10 | 21 Uhr
Sloe Paul - Feelings Tour || Marie Antoinette, Berlin
20.10 | 21 Uhr
Sloe Paul - Feelings Tour || Hafenklang, Hamburg
21.10 | 21 Uhr
Sloe Paul - Waldmeister, Solingen
23.10 | 21 Uhr
Sloe Paul - Feelings Tour || Club Manufaktur, Schorndorf

18./19./20.11 | 19 Uhr
Faust Eins. Puppen Pop und Pudel || Fitz Stuttgart


21.11. | 20 Uhr
Faust Eins. Puppen Pop und Pudel || Eppinger Figurentheater

2021

27./28./29.05 | 19 Uhr
Faust Eins. Puppen Pop und Pudel || Figurentheater Braunschweig


Aktuelles Recherche-Projekt
Erfahrung kommt von fahren

Marius Alsleben & Arnaud Grandjean

20 Liter O

Ein Performer und 35 Plastikkanister suchen Gemeinsamkeiten und zeigen Gemeinschaften, die aufgebaut werden und bevor sie sicheren Stand haben, wieder in sich zusammen fallen. Kannisterwesen die sich gemeinsam mit dem Performer im Wandel befinden und sich immer an der Grenze zwischen Figur und Nutzobjekt bewegen.
Der Musik-performer reagiert auf das geschehen sitzt aber scheinbar in seiner eignen einsamen Welt.

Idee, Spiel und Konzept: Marius Alsleben & Arnaud Grandjean
Äußerer Blick: François Duconseille, Stephanie Rinke, Julika Mayer
Foto: Florian Feisel
 
Dauer: 20 Minuten

Preis: Rudolf-von-Ems Preis: Jury + Publikum beim Homunculus Festival 2018

A performer and 35 plastic canisters look for similarities and show communities,that are built up and collapse before they have a secure footing. Canister beings that are changing together with the performer and always move at the border between figure and object. The music-performer reacts to this happening but seems to be sitting in his own lonely world.

Idea, play and concept: Marius Alsleben & Arnaud Grandjean
Outer view: François Duconseille, Stephanie Rinke, Julika Mayer
 
Duration: 20 minutes

Prize: Rudolf-von-Ems Prize: Jury + audience at the Homunculus Festival 2018

Marius Alsleben

Marius Alsleben, (*1990) ist freier Figurenspieler und Musiker. Nach seiner Ausbildung zum Erzieher und der Arbeit in der offenen und mobile Jugendarbeit studierte er Figurentheater an der HMdK in Stuttgart und wurde Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sein Abschlussjahrgang 2018 formte zugleich das Tangram Kollektiv, dessen Basis am Kunstverein Wagenhallen in Stuttgart ist.
Sein Schaffensschwerpunkt liegt an der Ateliergemeinschaft Bauzug 3YG am Nordbahnhof. Er Arbeitet hauptsächlich an der Schnittstelle von Figuren-/Objektheater und Musik. Projekte mit seiner Beteiligung spielten bisher deutschland- und europaweit auf unterschiedlichen Festivals und Bühnen. Zu seinen prägendsten gehören: Zerstörung (2015) von Pierre Meunier und Marguerite Bordat und sein solo 20 Liter O (2016) mit Szenograf und Musiker Arnaud Grandjean (Rudolf-von-Ems Preis 2016) In Faust Eins. Puppen, Pop und Pudel (2019) unter der Regie von Iris Keller und mit der Objektheater Band Gerdas Knochen (2020) kombiniert er Musik und Figurentheater. Er spielt in der Synthpop Band Sloe Paul und als Songwriter, Gitarrist und Sänger auch im Duo Laika Hot.
Das Stück Familienfest oder wie man einen Goldfisch schluckt (2019), ermöglicht die Arbeit mit Anna-KirsPne Linke und stärkt seinen Wunsch nach (auto-)biogra- fischem Theater.

Marius Alsleben, (* 1990) is a freelance puppeteer and musician. After training as an educator and working in open and mobile youth work, he studied puppet theater at the HMdK in Stuttgart and received a scholarship from the German National Academic Foundation. His final year 2018 also formed the Tangram collective, which is based at the Kunstverein Wagenhallen in Stuttgart.
His main focus is on the studio community Bauzug 3YG at the Nordbahnhof. He mainly works at the interface between character / object theater and music. Projects with his participation have played at various festivals and stages across Germany and Europe. Among his most defining ones are: Destruction (2015) by Pierre Meunier and Marguerite Bordat and his solo 20 Liter O (2016) with scenographer and musician Arnaud Grandjean (Rudolf-von-Ems Prize 2016) In Faust Eins. Puppen, Pop und Pudel (2019) directed by Iris Keller and with the object theater band Gerdas Bone (2020) he combines music and puppet theater. He plays in the synthpop band Sloe Paul and as a songwriter, guitarist and singer in the duo Laika Hot.
The piece Family Festival or How to Swallow a Goldfish (2019) enables work with Anna-KirsPne Linke and strengthens his desire for (auto) biographical theater.

Marius Alsleben
Nordbahnhofstraße 165
70191 Stuttgart

Foto: Clarissa Kassai/ Lucca Donalies

FUGA

Chantier Pardes

CHANTIER PARADES ist ein Mosaik aus unwahrscheinlicher und absurder Choreographie, Geschichten von Konfrontationen, Bemühungen, Verleugnung, Kämpfen, die wir führen, um uns nicht entschlossen und fertig zu fühlen. Es ist eine imaginäre Baustelle, die Zustände des inneren Wiederaufbaus zeigt.
Die Show konfrontiert verschiedene Realitäten, die der gewöhnlichen, materiellen Welt, des Werkzeugs und der traumhaften und erhabenen Welt der Barockmusik.
Drei Charaktere, jeder mit seinen eigenen Obsessionen, Phobien und Wünschen, wiederholen Rituale, um zu versuchen, sich selbst zu reparieren. Dann erschaffen sie Tänze mit gewöhnlichem Mut, freudige, makabre Tänze!
Im Klangraum dieser barocken Werft dringen die Vibrationen der elektrischen Leitungen, die Schreie unbekannter Industriemaschinen, die fast tierischen Umzüge der Kraniche der Werft ein.

Regie: Kristina Dementeva
Mit: Faustine Lancel, Lou Simon, Marius Alsleben
Konstruktion und Klang: Pierre Dupont
Bühnenbild und Kostüme: Solène Fourt
Verwaltung: cie Singe Diesel Monkey (29)
Fotos: Pierre Dupont

CHANTIER PARADES is a mosaic of improbable and absurd choreography, stories of confrontations, efforts, denial, struggles that we conduct so as not to feel determined and finished. It is an imaginary construction site showing states of inner reconstruction. The show confronts different realities, those of the ordinary, material world, the tool and the dreamy and sublime world of Baroque music. Three characters, each with their own obsessions, phobias and desires, repeat rituals to try to repair themselves. Then they create dances with ordinary courage, joyful, macabre dances! In the sound space of this baroque shipyard the vibrations of the electric cables, the cries of unknown industrial machines, the almost animal processions of the cranes of the shipyard penetrate.

Director: Kristina Dementeva
With: Faustine Lancel, Lou Simon, Marius Alsleben
Construction and sound: Pierre Dupont
Stage design and costumes: Solène Fourt
Administration: cie Singe Diesel Monkey (29)
Photos: Pierre Dupont

Gerdas Knochen:
Um Berge zu vernetzen

Premiere: 8.02.2020 - IMAGINALE, Stuttgart

Gerdas Knochen sind Figurenspielerinnen und lieben Musik - machen, also gründeten sie eine Band. Sie schreien, sie stehen unter Leitern, sie haben den Globus dabei, einiges dreht sich und alle drei sind Anarchistinnen, Prinzessinnen und Heizungsmonteurinnen. Und dann läuft eine Gitarre über die Bühne und diese Bühne ist ein Parcour zwischen Punkrock und Geschichten erzählen. Mit Gebasteltem und Gefunden, Schrott, Objekte, Zeugs, Figuren, mit Instrumenten, die sie umbauen oder sich selbst ausdenken. „Trash“ und mit Gaffa festgeklebt. Dabei auch Klassisches: E-Gitarren, Synthies, Verstärker, Akkordeon, Mikro, Scheinwerfer, Kabelchaos.

Konzept, Idee, Spiel: Marius Alsleben, Li Kemme, Coline Ledoux
Blick von außen: Britta Tränkler
Foto: Léa Duchmann

Gerdas Knochen are figure players and love music - making, so they formed a band. They scream, they are under ladders, they have the globe with them, things are turning and all three are anarchists, princesses and heating engineers. And then a guitar runs across the stage and this stage is a parcour between punk rock and telling stories. With handicrafts and finds, scrap metal, objects, stuff, figures, with instruments that they rebuild or come up with themselves. "Trash" and glued with Gaffa. Classical: electric guitars, synths, amplifiers, accordions, microphones, spotlights, cable chaos.

Concept, idea, game: Marius Alsleben, Li Kemme, Coline Ledoux
View from the outside: Britta Tränkler

Gütesiegel Kultur & Snuff Puppets

Punch Agathe

Stefanie Oberhoff weiß zu polarisieren und herauszufordern. Mit ihrer Figur „Die Gräfin“ hat die Stuttgarter bildende Künstlerin, Regisseurin, Figurenspielerin und Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bereits Kultstatus erlangt, nun hat sie ein neues Wesen in die Welt gesetzt: Punch Agathe. Angekündigt als der „größte Kaspar der Welt“ zieht sie seit ihrer Geburt in Melbourne durch verschiedene Länder, hat bereits Jugend, Tod und Beerdigung durchlebt, hat sich zwischenzeitlich auf den Mars verzogen und plant von dort mit Freunden aus Kinshasa den nächsten Coup. Wie der stattfinden wird: keine Ahnung, aber bestimmt mit einem gehörigen Hang zu Anarchie, Witz, Verrücktheit und Provokation. Punch Agathe, eine mehrere Meter hohe schwarze Marionette, bewegt von mehreren Figurenspielerinnen, erhebt sich einer Herrscherin gleich und fordert heraus: Wer bewegt hier eigentlich wen? Wer ist sie, was will sie von uns, was ist ihr Plan? Sicher ist hier erst einmal nur die Unsicherheit – und eine große Portion Neugier darauf, was Punch Agathe diesmal mit uns anstellen wird. – Jury
Im Februar in Melbourne aus global DNA gezeugt, verbrachte Punch Agathe im April in Kinshasa ihre Jugend, die nicht einfach war, übernahm im Mai in Bochum die katholische Kirche, um danach mit ihrem Bruder Hippo Walter Power, den Molerats von TNT Trans National Tunnel Network und den unberechenbaren Patotoe-Titts in Deutschland auf Informationsreise zu gehen. Nach einem fulminanten Hangover auf dem Stuttgarter Marienplatz in Juni führten ein stiller Tod und eine ergreifende Beerdigung an der Musikhochschule in Stuttgart nicht zum erwünschten Erfolg. Punch Agathe lebt auf dem Mars weiter und kam mit außerirdischen Freunden im August nach Kinshasa zurück, hier plant sie für nächstes eine Reise in die Tenge Fungurume Kupfer und Kobalt – Minen im Süden des Kongos.
Ihre weltweite Bekanntheit nutzt Punch Agathe
nun um ein Schulbuch zu entwickeln, eine LP zu herauszubringen und ein Computer-Spiel auf den Markt zu bringen.

sloe paul

Sloe Paul schickt die Hörer in ein groovy Synth-Pop Delirium, lässt LoFi Attitüde mit Psychedelic Sounds verschmelzen. Im Schlafzimmer produzierend bedient sich Sloe Paul charmant unkonventionellen Strukturen und Mustern und formt mit außergewöhnlichem Spiel einer breiten Instrumentierung einen sehr persönlichen Sound. Mit dem 2018 bei Treibender Teppich Records erschienenen Debüt „Paul Abbrecht’s Album“ werden DIY Helden wie R. Steevie Moore rekurriert, dabei finden Soul und Discogedanken ebenso Platz wie 60ies Popbezüge und Shoegaze-Einflüsse. Live wird Sloe Paul zu fünft gespielt: Die Band schafft einen musikalischen Rundumschlag von R’n’B über Jazz und Ambient zu Dreampop und New Wave, interpretiert und improvisiert Songs, die einem die leichte Prise eines Nightrides in Miami um die Ohren wehen lassen.

Band:
Paul Abbrecht, Tim Bohnert, Marius Swigler, Markus Schreiter, Marius Alsleben

Sloe Paul sends the listeners into a groovy synth-pop delirium, leaving LoFi attitude with Psychedelic sounds merge. Producing in the bedroom, Sloe uses the Paul charmingly unconventional structures and patterns and shapes with an extraordinary playing of a broad instrumentation a very personal one. Sound. With the debut "Paul", released 2018 by Treibender Teppich Records. Abbrecht's Album" DIY heroes like R. Steevie Moore will be recurred, while soul and disco ideas as well as 60ies pop upholstery and Shoegaze Influences. Live Sloe Paul is played in five: The band creates a from R'n'B via Jazz and Ambient to Dreampop and New Wave, interprets and improvises songs, which give you the light pinch of a Nightrides in Miami.

Band:
Paul Abbrecht, Tim Bohnert, Marius Swigler, Markus Schreiter, Marius Alsleben

puls de kern

faust: puppen, pop und pudel

Ein Spieler, eine Spielerin und ein Musiker verabreden sich auf der Bühne um Faust I zu spielen. «Was hat Faust mit mir zu tun?», fragen sie. Und: «Wann kommt das Gretchen in mir hoch?».Angelehnt an die Figuren des historischen Doktor Faustus, der Goethe zu seinem Werk inspirierte, verführen sich die Handpuppen, betrügen, zerstören und bekämpfen sich. Aber nicht nur die Puppen haben einiges auszutragen. Wer welche Rolle spielen darf, muss immer wieder neu verhandelt werden, um letztendlich auch zu entscheiden, wer sein Leben selbst in die Hand nimmt. Mit viel Witz, Puppen und Pop regt das Trio zum Selbstdenken an.

Live-Musik, originale Textpassagen zwischen Gesang und Spoken Word und Mittel des Figurentheaters.

Regie: Iris Keller
Spiel: Marius Kob, Anne Brüssau
Musik, Spiel und Komposition: Marius Alsleben
Co-Regie und Bühnenbild: Oliver Klauser
Dramaturgie: Steffanie Oberhoff
Produktionsleitung: Laurence Sauter

Two players and a musician arrange to play Faust I on stage. "What does Faust have to do with me," they ask. And: "When will the Gretchen come up in me?" Based on the figures of the historical doctor Faustus, who inspired Goethe to his work, the puppets seduce each other, cheat, destroy and fight each other. But not only the puppets have a lot to bear. Who is allowed to play which role has to be renegotiated again and again in order to decide who takes his life into his own hands. With a lot of humour, dolls and pop, the trio encourages people to think for themselves.

Live music, original text passages between singing and spoken word and means of puppet theatre.

Director: Iris Keller
Play: Marius Kob, Anne Brüssau
Music, Playing and Composition: Marius Alsleben
Co-director and set designer: Oliver Klauser
Dramaturgy: Steffanie Oberhoff
Production Management: Laurence Sauter

Linke / Lesser / Alsleben

Familienfest oder wie man einen Goldfisch schluckt

„Ich filme meinen Bruder dabei, wie er einen Fisch runterschluckt und wieder hochwürgen will, wie er es bei YouTube gesehen hat. Er nimmt dazu den Goldfisch meiner Schwester. Schluckt ihn runter. Der Goldfisch kommt nicht wieder raus.“ Hannah, Marius und Anna stehen gemeinsam auf der Bühne, um die Familiengeschichte von Anna zu erzählen. Dazu lassen sie das Haus der Familie noch einmal wieder auferstehen, das es seit der Trennung von Annas Eltern nicht mehr gibt. Sie legen es aus Lichterketten auf die Bühne (wo ist die Grenze zwischen Kitsch und Poesie?) und geben dir Hausführungen durch dieses Haus. „Hier steht unser Familienshampoo. Wir benutzen alle in unserer Familie das selbe Shampoo. Und wir schließen alle die Badezimmertür ab, bis auf meine Mutter.“ Die Rollen der Performerinnen verweben sich mit den Familienanekdoten, mit Annas Wünschen (wie dem Wunsch, dass sich ihre Eltern noch einmal wiedersehen) sowie mit der Weltsicht des rosa Plüschhasen, den die drei Performerinnen als kindlichen Rebellen ins Haus der Familie mit hinein erfinden.

Konzept, Text, Bühne: Anna-Kirstine Linke
Von und mit: Marius Alsleben, Hannah Lesser, Anna-Kirstine Linke
Kostüm: Donata Deck
Blicke von Außen: Malte Heseding, Maxim Kares, Lorenz Nolting, Theresa Schlesinger
Mit herzlichem Dank an: Annas Familie, Volker Bürger, Crescentia Dünßer, Isabel Osthues, Nina Peters, Dorothea Ratzel, Felix Rothenhäusler und allen anderen Menschen, die uns in unserem Prozess begleitet haben
Unterstützt von: der Studienstiftung, dem Theaterhaus Mitte, der HfMT Hamburg
Premiere war: am 6. Januar 2019 im Forum der HfMT Hamburg

"I'm filming my brother swallowing a fish and choking it up again like he saw it on YouTube. He takes my sister's goldfish. Swallow it. The goldfish won't come out." Hannah, Marius and Anna stand together on stage to tell the family story of Anna. In addition, they resurrect the family house, which has not existed since the separation from Anna's parents. They put it on stage from chains of lights (where is the border between kitsch and poetry?) and give you guided tours through this house. "Here is our family shampoo. We all use the same shampoo in our family. And we all lock the bathroom door, except for my mother." The roles of the performers interweave with the family anecdotes, with Anna's wishes (such as the wish that her parents meet again) and with the world view of the pink plush bunny, which the three performers*invent as childlike rebels into the family house.

tangram kollektiv

ein fisch im Weltraum

Wo ist das Ich im Wir und wo das Wir im Ich? Wie und in welchen Konstellationen können und wollen wir leben? Wo wird meins und deins zu unserem? Wie stark sind wir im Wir? Schwarm oder Kollektiv? Sieben junge Figurenspielerinnen und Figurenspieler haben den Weltraum und die Tiefsee zu ihrem Untersuchungsgebiet erklärt. „Ein Fisch im Weltraum“ wird zur Chiffre poetisch-utopischer Erkundung noch unbekannter gemeinsamer Räume, die mit Figuren, Objekten, Licht, Klang, Technologie und Erzählung Gestalt gewinnen.

2017 feierte der zweite Jahrgang des Studiengangs Figurentheater der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart mit „zerSTÖRung“ beim internationalen figuren.theater.festival in Erlangen einen großen Erfolg. Im Herbst 2017 präsentierte der nun dritte Jahrgang des Stuttgarter Studiengangs unter dem Titel „Doppeltes Spiel“ einen in seiner Vielseitigkeit und Eigenwilligkeit grandiosen Parcours von Kurzformaten. Zum ersten Mal legte ein ganzer Jahrgang im vergangenen Jahr mit „Ein Fisch im Weltraum“ gemeinsam seine Bachelor-Prüfung ab. Die jungen Spielerinnen und Spieler sind als Tangram Kollektiv zusammengeblieben. Ihre Abschlussarbeit, die in der Betreuung des israelischen Puppenspielers und Regisseurs Ariel Doron entstanden ist, haben sie gemeinsam mit dem Licht-Künstler Joachim Fleischer zu einem choreografischen Stück weiterentwickelt, in dem auch das Licht zum Mitspieler wird. Denn Helligkeit und Dunkelheit definieren Weltraum und Tiefsee – Licht und Schatten sind es auch, die das utopische Ideal des Kollektivs begleiten.

Spiel, Bau, Konzeption: Tangram Kollektiv – Marius Alsleben, Anne Brüssau, Sarah Chaudon, Clara Palau y Herrero, Rafi Martin, Yannick Stasiak, Emilien Truche Regieassistenz: Tobias Tönjes Künstlerische Betreuung: Ariel Doron, Joachim Fleischer Supervision: Julika Mayer Abschlussarbeit an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Foto: Florian Feisel

Where's the me in the we and where's the we in the me? How and in which constellations can and do we want to live? Where does mine and yours become ours? How strong are we in the We? Swarm or collective? Seven young figure players have declared space and the deep sea to be their research area. "A fish in space" becomes a cipher for the poetic-utopian exploration of still unknown common spaces, which take shape with figures, objects, light, sound, technology and narrative.

In 2017, the second year of the puppet theatre course at the Stuttgart University of Music and Performing Arts celebrated a great success with "zerSTÖRung" at the international figuren.theater.festival in Erlangen. In the autumn of 2017, the third year of the Stuttgart study course, entitled "Double Play", presented a course of short formats that was grandiose in its versatility and originality. Last year, for the first time, an entire cohort took their bachelor's examination together with "Ein Fisch im Weltraum" (A Fish in Space). The young players stayed together as a Tangram collective. Together with the light artist Joachim Fleischer, they developed their final project, which was supervised by the Israeli puppeteer and director Ariel Doron, into a choreographic piece in which light also becomes a player. Brightness and darkness define space and deep sea - light and shadow are also part of the collective's utopian ideal.

tangram kollektiv

rattoid

Rattoide Strategien sind hilfreich in Zeiten, wo Raum für alle knapp wird. Rattoide Perspektiven erlauben ästhetische Blickwechsel auf die Attraktivität von Körperkorrosion als transnormative Wandlung. Rattoide Zukunftsvisionen bringen das Menschliche mit dem Unmenschlichen in Einklang. Sie sind unterwegs zu dir. Eine hochkultivierte Gemeinschaft mit jungen Herzen, neugierig und unruhig. Sieben Körperfusionen zwischen Personengruppe und Nager-Rotte gehen unberechenbare Wege und nehmen rotzfrech und schlagfertig alles aufs Korn, was ihnen unter die Schnauze kommt.

Von & mit: Marius Alsleben, Anne Brüssau, Sarah Chaudon, Clara Palau y Herrero, Rafi Martin, Yannick Stasiak
Foto: Florian Feisel

Rattoid strategies are helpful in times when space is limited for everyone. Rattoid perspectives allow aesthetic changes of perspective on the attractiveness of body corrosion as a transnational normative change. Rattoid visions of the future reconcile the human with the inhuman. They are on their way to you. A highly cultivated community with young hearts, curious and restless. Seven body mergers between group of persons and rodent red go unpredictable ways and take snot-facedly and quick-wittedly everything on the grain, which comes to them under the muzzle.

From & with: Marius Alsleben, Anne Brüssau, Sarah Chaudon, Clara Palau y Herrero, Rafi Martin, Yannick Stasiak

Past shows

Past Shows
| Gerdas Knochen: Um Berge zu vernetzen | Figurenspiel und Musik
> Premiere: 8.02.2020 | Imaginale, Stuttgart

| Punch Agathe | Figurenspiel und Musik
> 21. - 23. Juni 2019 | Flurstücke, Münster

| Faust: Puppen, Pop und Pudel | Puls de Kern | Musik und Spiel
> 7. + 8. Juli 2019 | Gemeindehaus, Weil am Rhein
> 10. - 12. Juli 2019 | Roxy, Ulm
> 18. - 21. Juli 2019 | Fitz Zentrum für Figurentheater, Stuttgart

| Lichtinstallation: Weiße Zeit, Joachim Fleischer | Sounddesign
13.10.2018 | Weiße Zeit von Joachim Fleischer | Soundscape | Firma Dürr, Bietigheim

| Tangram Kollektiv | Ein Fisch im Weltraum | Spiel, Musik
> 28.05.19 | Figuren.Theater.Festival, Erlangen
> 26.09.18 | Fitz Zentrum für Figurentheater, Stuttgart
> 28.09.18 | Fitz Zentrum für Figurentheater, Stuttgart
> 29.09.18 | Fitz Zentrum für Figurentheater, Stuttgart

| Sloe Paul Tour | Gitarre, Gesang, Synth
> 28.09. | Berlin | No kidd´in Festival
> 29.09. |Hamburg | Wendehaus
> 30.09 | Bremen | Kulturbunker
> 01.10. | Hannover | Kulturpalast
> 02.10. | Stuttgart | Schachtel
> 03.10. | Zürich | Sonderbar GDS FM
> 04.10. | Offenbach
> 05.10. | Düsseldorf | Kulturschlachthof
> 07.10. | Kassel | Stellwerk
> 08.10 | Bamberg | Pizzini
>12.03. | Leipzig | Ost Apotheke>13.03. | Marburg | Trauma im G-Werk / Marburg>14.03. | Berlin | Schokoladen>15.03. | Hamburg | Die Schute>16.03. | Saarbrücken | sparte4>17.03. | Karlsruhe | Manhattan
> 13.10.18 | Sloe Paul | Slow Club, Freiburg
> 23.10.18 | Sloe Paul support von Die Nerven | Komma, Esslingen
> 24.10.18 | Sloe Paul support von Die Nerven | Oettinger Villa, Darmstadt
> 28.10.18 | Sloe Paul | t.b.a, Offenbach
> 28.11.18 | Sloe Paul | t.b.a, Düsseldorf

> 20.12.18 | Poldercoaster mit BABOK | Vis a Vis, Almere (NL)

|  Antarctica |  Vis a Vis, Almere  (NL) | Schauspieler/  Animation / Pinguin

> 01. - 03.03.2018 Vis a Vis, Almere  (NL)
> 22. - 24.02.2018 Vis a Vis, Almere  (NL)
> 15. - 17.02.2018 Vis a Vis, Almere  (NL)
> 08. - 10.02.2018 Vis a Vis, Almere  (NL)
> 01. - 03.02.2018 Vis a Vis, Almere  (NL)

| 20 Liter O | Idee und Spiel
> 30.11.2018 20 Liter O | La Nuit L´Aubette, Straßburg (FR)
>  19.03.2018  Festival Les Giboulees, STRASBOURG  (F)
>  17.04.2018  Festival FIDENA, Bochum  (D)
> 31.10.2017,  FITZ/Theater Rampe, STUTTGART
> 10.09.2017,  Ausstellung Fliegen/Schweben/Fallen im Bibliotheksaal, BAD SCHUSSENRIED
> Premiere : 21.07.2017,  Die-Wo-Spielen Festival, STUTTGART

| Trickster |  Licht-/Sound-/Animation bei  Dekoltas Handwerk
> 30.09  / 01.10.2017  Schaubude, Berlin
> 01.06 / 02.06.2017 Juni Lindenfels Westflügel, Leipzig
> 25.05 2017  figuren.theater.festival 2017, Erlangen
> 31.04  / 02.05.l 2017 im Fitz, Stuttgart

| rattoid | Idee und Spiel | Regie: Florian Feisel
> 2. September 2017 | At.tension Festival, Lärz
> 05.Jan. 2017 Austellung soziealpolitische Plakate, Stuttgart
> 16. Okt. 2016 Rathaus, StuttgartNacht, Stuttgart
> 24.-26. Mai 2016 Festival Blickwechsel, Magdeburg

| Zerstörung | Entwicklung und Spiel  |  Regie:  Pierre Meunier &  Marguerite Bordat 
> 20. Mai 2017, figuren.theater.festival, Erlangen
> 06. Mai 2016 Zeche 1, FIDENA Festival, Bochum
> 08., 09., 14., 16., 17. April 2016 Wilhelma Theater, Stuttgart
> 14. März 2016 Festival Les Giboulées, Straßbourg (F)
> 22. und 23. Jan. 2016 Theater Rampe, Imaginale Festival, Stuttgart
 
| Gras-Babys | Entwicklung und Spiel |  Regie: Michäel Cros und
Régine Westenhoeffer, künstl. Begleitung von Prof. Julika Mayer

> 24. Mai 2017 Midzomernacht Vis à Vis terrein, Almeerderstrand (N)
> 04. und 05. Juli 2015 Festival NEWZ, Stuttgart
> 16. und 17. Mai 2015 figuren.theater.festival, Erlangen

| Marrakech | Songwriter, Sänger und Gitarrist
> 18.01.2014 Yalta Club Support, ZwölfZehn, Stuttgart
> 05.05.2013 Die Nerven und Marrakech, Manufaktur Schorndorf
> 02.09.2011 Klinke Festival Merlin, Stuttgart
> 9 - 18.09.2011 Tour: Skull Fyra Sex, Göteborg (SW)
> 02.05.2010 Deerhof (USA) Support, Manufaktur Schorndorf 

| Die Marier | Gitarre, Loop, Gesang
> 10.2013  Contain´t | Altes Zirkuszelt  Trashival IV, Stuttgart
> 10.2013  Zollamt, Stuttgart  Komme was Wolle, Stuttgart
> 06.2013  FFUS Waggons  mit XTR Human, Stuttgart

Laika Hot

Lovely Linda by Marius Alsleben, Lilith Becker and BJ Morriszonkle

mixed by Benedict Munz
Video by Lucca Donalies

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG

Marius Alsleben
Nordbahnhofstraße 165
70191 Stuttgart

Vertreten durch:
Marius Alsleben

Kontakt:
Telefon: 0-1-6-3 -1-7-1 -2-9 -7-4
E-Mail: mari.alsleben(at)gmail.com






Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:
Marius Alsleben
Hackstraße 21
70190 Stuttgart

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